Wir wollen günstigere Medikamente und weniger KK-Prämie!

Darum geht die Debatte


Der Prämienschock kommt ungebremst auf uns zu, unser Gesundheitssystem blutet an allen Enden und einige wenige Konzerne sahnen dabei kräftig ab. Was bringt der Schweizer Wirtschaft eine Pharmaindustrie mit exorbitanten Gewinnen, wenn dafür auf der anderen Seite unser Gesundheitssystem geplündert wird? Gar nichts, im Gegenteil, es schadet dem Staat.

In Italien, Holland sind Medikamente halb so teuer. Mit den gleichen Produktions- und Forschungskosten.

Kurz gesagt:
Schweizer Medikamente sind viel zu teuer!

Finde die Gruppe auch auf Facebook (http://www.facebook.com/group.php?gid=79167436698&ref=search) und das Video dazu auf Youtube ().

Debatte http://medikamente.politnetz.ch
Geschrieben 22. Juli 00:28, Jonas Bernet
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… denn es gibt keinen Grund, ein Wachstum just dieses Sektors zu geisseln und das Wachstum aller andern Sektoren zu applaudieren.
Hingegen gäb es einige Gründe, die Wachstumsidee grundsätzlich in Frage zu stellen.
Wie Susan Boos in der WOZ vor einigen Wochen vorgerechnet hat, ist von einer Kostenexpolsion im Gesundheitswesen nicht zu sprechen. Wir leisten uns einfach den Standard, den wir finanzieren können.
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Ich bin seit diesem Jahr zur Assura gewechselt und muss meine Medikamente beim Bezug in der Apotheke gleich bezahlen. Die Belege muss ich aufbewahren und sobald die aufgelaufenen Kosten die Franchise überschreiten kann ich die ganzen Belege an die Assura senden. Dieses Prinzip sollte bei allen Kassen angewendet werden damit die Kosten gesenkt werden können. Es hat grundsätzlich 2 Vorteile:

1. Der Patient sieht sofort was das Medikament kostet. Falls ihm der Arzt zum x-ten Mal eine Packung verschrieben hat obwohl zuhause noch dasselbe rumliegt wird er es nicht mehr einfach abholen weils der Arzt verschrieben hat.

2. Die Krankenkasse hat weniger Aufwand. Es muss nicht jeder einzelne Bezug geprüft werden sondern erst bei Erreichen der Franchise muss die KK arbeiten.

Grundsätzlich sollten die Kosten viel mehr ins Bewusstsein aller Beteiligten kommen und nicht einfach eine Bedienmentalität herrschen.
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Es sollte auch eine Debatte über Leben/Tod und Lebensqualität geben.
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1 Kommentar
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News 17.12.09: Neues Hochhausprojekt in Basel
Wenn ein Industriezweig in der heutigen Zeit sich ein solches Prestige-Bauwerk leisten kann, dann nur die Pharmaindustrie. So können die Medikamentenpreise gar nie fallen!
Geld ist die Religion unserer heutigen westlichen Welt. Dagegen sind Minarette doch ein Pappenstiel.
Esther Berner-Berner 17. Dezember 2009 Verstoss melden
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In der Tat - die Gesellschaft verweichlicht und geht wegen jeder kleinen Verletzung zum Arzt. Doch nicht nur das ist Schuld an hohen Prämien. Nachfolgend ein paar Fragen zum Nachdenken. Denken wir nicht alle irgendwie so? Seit bitte mal ganz ehrlich.

Wieso muss ich heute Abend in die Notfallabteilung, wenn ich Nachmittags auch beim Hausarzt vorbeischauen könnte?
(Wirtschaftlicher Druck; Arbeitgeber will keine Arztbesuche oder nur an Randzeiten?)

Wieso kann ich nicht zuerst mal in der Apotheke nachfragen ob das heikel ist was ich habe? Wieso muss ich direkt zu meinem Hausarzt?

Wieso bietet mein Hausarzt kein telefonischer Auskunftsdienst an. Oft möchte ich nur wissen, wie ich mich verhalten muss... (Muss ich Angst haben??)

Wieso soll ich nicht zum Arzt? Ich zahle ja schliesslich auch die Prämie, ich will auch profitieren.

Wieso darf ich nicht zum Chinesen zur Akupunktur gehen? Ich will aber!!
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Auf der einen Seite, verdienen sich unsere Pharmafirmen mit teuren Medikamenten eine goldene Nase. Das dies möglich ist, liegt an der grossen Lobby, welche diese Firmen, in Bern und bei den Hausärzten unterhalten. Somit ist auch klar, dass in absehbarer Zeit, keine konstruktiven Aenderungen im Gesundheitssystem umgesetzt werden.

Auf der anderen Seite sind aber die vielen Menschen, welche bei jedem kleinen Kratzer, gleich zum Arzt oder sogar in die Notfallabteilung der Spitäler rennen und so unnötige Kosten für die KK erzeugen.
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